Gian-Marchet®-Geschosse. Die neue Definition weidgerechten Jagens!

 

Tabelle der minimalen Wund-Dimensionen bezüglich Wild-Klasse

Die nachfolgenden Informationen sollen den Jäger eine Übersicht über die Wund-Dimensionen je Wild-Art geben.

Wild-Klasse Wild-Art Gewicht (kg) Thorax-Breite (cm) Wund-Durchmesser (mm) Wund-Tiefe (cm) Wund-Fläche (cm2)
Sehr leichtes Wild Murmel, Fuchs, Reh, Gams < 25 < 23 bis 15 < 10 < 63
Leichtes Wild Dam, Hirsch-Schmaltier 25 - 50 23 bis 15 10 - 13 63
Mittelschweres Wild Rothirsch, Wildschwein, Karibu 50 - 150 23 - 28 bis 15 13 - 15 63 - 70
Mittel bis schweres Wild Wapiti, Kudu, Oryx 150 - 350 28 - 38 bis 15 15 - 18 70 - 83
Schweres Wild Elch, Braun-Bär, Zebra 350 - 750 38 - 42 bis 15 18 - 23 83 - 110
Sehr schweres Wild Kaffern-Büffel, Eland, Bison 750 - 1500 42 - 48 bis 15 24 - 34 110 - 160


It is not the energy itself that kills, it is the character of the work done by it...

Es ist nicht die Energie selbst, welche das Wild tötet, sondern die Art und Weise der Arbeit, welche die Energie verrichtet...

Quelle: Ulf P. Arborelius, Schweden


Zuerst müssen wir als Jäger folgende Überlegung anstellen: Wenn uns ein potentiell jagdbares Stück Wild vorsteht, müssen wir es sauber und korrekt ansprechen. Danach überlegen wir uns, ob das Tier tatsächlich jagdbar, die Schuss-Position und die Schuss-Distanz weidmännisch ist (0-200 m). Wenn all diese Faktoren stimmen, kann der Jäger sich für einen sauberen und weidmännischen Schuss entscheiden. Und nun kommt die Aufgabe des Geschosses.

Das Geschoss muss die ersten 4 schlimmen Zentimeter durchschlagen, ohne allzu viel an Geschoss-Gewicht zu verlieren (zu stark zu zerlegen). Nur beim Idealfall, nämlich wenn das Tier wirklich breit steht, sind solche Bedingungen von ca. 4cm (vorzugsweise bei einem halben Reh, gemäss Angaben von Ballistik-Experte Peter Grieder, genannt "Peter Pulver") vorhanden. Sobald das Tier nur ein bisschen spitz oder schräg steht, so muss das Geschoss schon deutlich mehr als 5 cm an Decke, Knochen, Blatt und Muskulatur durchschlagen, um an die lebenswichtigen Organe zu gelangen! Während der Jagd herrschen nie Laborbedingungen oder Idealbedingungen. Das allerwichtigste ist daher zunächst die Durchschlagskraft des Geschosses, erst danach die Art und Weise der Aufpilzung des Geschosses.

Hier kommen die wesentlichen Vorteile des Gian-Marchet®-Geschosses  zum Vorschein. Das Geschoss dringt in den ersten schlimmen 4 cm ein, beginnt sich aufzupilzen, behält ein Geschoss-Restgewicht von bis zu 95% und sorgt bis am Ende des ganzen Durchschlagungs-Prozess (Thorax-Breite) für eine schnurgerade Durchdringung und sicheren Ausschuss! Zwischen 4-30 cm beträgt die Wundhöhle bis zu 11 cm Durchmesser. Zwischen 30-50 cm nimmt die Wundhöhle zwar ab, behält aber immer noch einen Durchmesser von mehr als 4 cm. Solche Leistungen kann kein Blei-Geschoss vollbringen!

Das wichtigste Argument bezüglich Wildbret-Kontamination, nämlich die bleihaltige Belastung, wurde noch gar nicht erwähnt. Hier kommt wiederum die Konzeption der Gian-Marchet®-Geschosse sehr gut zum Tragen: Da das Gian-Marchet®-Geschoss zu über 99% aus Kupfer besteht, kann keine Kontamination des so wertvollen Wildbrets mit Blei stattfinden. Somit wird ein sehr gesundes Lebensmittel auf möglichst schonende Weise gewonnen.


Verantwortungsvoll - wirkungsvoll - bleifrei jagen: Gian-Marchet®-Geschosse.



Konzept: Gian-Marchet
Datum letzte Änderung: 27.08.2008 21:50:00