Gian-Marchet®-Geschosse. Die neue Definition weidgerechten Jagens!

Weitere Tests auf dem Schiess-Stand

Neue Präzisions-Messungen im Labor für Ballistik am 19. Juli 2005:

An einem Nachmittag im Labor für Ballistik wurde die Gian-Marchet®-Patrone im Bündner Kaliber 10,3x60R auf Herz und Nieren getestet. So wurden Geschwindigkeitsmessungen bis 300 m durchgeführt und des Weiteren ein Durchschlagskraftstest mittels Seifenblock sowie zum Schluss noch ein Präzisionstest auf 300 m! Vorweg sei allerdings betont, dass ich den Schuss auf 300 m Distanz auf Wild nicht als weidmännische Schussdistanz ansehe.

Geschossen wurden 5 Schuss innerhalb von 2 Minuten, ohne dem Lauf eine Kühlpause zu gönnen: Das fast unglaubliche Resultat: 5 Schuss auf 300 m sitzend aufgelegt innerhalb von 100 mm, und zwar Aussen-Radius gemessen. 5 Zehner und eine Mouche (oder 50 Ringe)! Die Ballistiker vor Ort sagten nur noch: "Match-Qualität!". Die Protokolle sehen beeindruckend aus!

Neue Resultate am 25. Juni 2005:

Im Zusammenhang eines Besuches aus Indien konnten wir in der Schiess-Anlage in Embrach einen schönen Nachmittag verbringen. Dabei verwendeten wir verschiedene Büchsen im Kaliber 7,5x55 und 10,3x60R, wobei dem letztgenanntes Kaliber eine hervorragende Präzision nachgesagt wird. Ich konnte meinen indischen Gästen meine Büchse im Bündner Kaliber präsentieren und danach vorerst einschiessen. Dabei schoss ich zwei Schuss innerhalb einer Minute, ohne die Scheibe heranzuholen. Und dieses Schussbild zeigte sich dann schliesslich nach Heranholen der Scheibe.

Danach machte ich die notwendige Klick-Korrektur am Glas und schoss dann 5 Schuss auf 100 m sitzend aufgelegt innerhalb von drei Minuten, ohne der Büchse eine Kühlpause zu gönnen.



Dieses Schussbild zeigt einen Streukreis von 18 mm. Der Aussendurchmesser beträgt 28 mm! Zum Vergleich habe ich eine Euro-Cent-Münze (16,3 mm Durchmesser) und ein 5-Rappen-Münze (17,2 mm Durchmesser). Die indischen Besucher waren über die Präzision der Büchse und vor allem der Munition überrascht, sie konnten es kaum fassen! Ich bin sicher, dass noch mehr möglich ist, zumal die Fünfer-Gruppe wohlverstanden innerhalb von drei Minuten quasi "hingeworfen" wurde. Man beachte die kreisrund gestanzten Löcher, durch die erste Führungs-Manschette, die gleichzeitig als Scharfrand wirkt. Es wurde keine Benchrest-Auflage oder dergleichen verwendet, sondern ein einfacher Schiessbock. Die Zielwirkung und Aufpilzungsfreudigkeit der Gian-Marchet®-Geschosse sind ebenfalls fantastisch.


Neue Resultate am 23. April 2005:

Nachdem ich verschiedene Laborierungen ausgetestet habe, bin ich nun zu dieser Laborierung gekommen. Dabei verwende ich exakt 67,5 Grains (4,374 Gramm) des Pulvers Rottweil R902. Diese 4er Schuss-Gruppe innerhalb 25 mm auf 100 m auf die original DJV-Bockscheibe kann sich sehen lassen! Obwohl ich beim Einschiessen Kopfschmerzen hatte, habe ich diese Gruppe hingekriegt. Der Rückschlag ist ein bisschen härter als vergleichsweise mit der Munition von SM-Thun, jedoch haben wir hier mit 770 m/s um fast mehr als 12% höhere Mündungsgeschwindigkeit und eine um mehr als 35% höhere Mündungsenergie.
Alle Ladedaten wie immer ohne Gewähr und auf eigene Verantwortung! Alle Daten wurdem mit QuickLoad® Version 3.9 kalkuliert

Weitere Resultate wurden am 26. Juni 2004 erreicht.

Bitte hier klicken, dann sehen Sie weitere Anschuss-Scheiben und einen Bericht, wie Jäger Arthur S. seine Erfahrungen mit dem neuen Graubündner Jagd-Geschoss Gian-Marchet® erlebt hat.

(Alle Ladedaten ohne Gewähr und auf eigene Verantwortung!)

Weitere Resultate am 30. Juli 2004.

An einem Trainings-Nachmittag auf 1'200 m Seehöhe hatte ich die Möglichkeit, meine Waffe auf 100 m einzuschiessen. Ich habe hierbei eine offizielle Scheibe des Schweizerischen Sport-Schützen-Verbandes 10 m Luftgewehr genommen. Der Aussen-Radius beträgt 46 mm. Die schwarze Fläche beträgt 31 mm. Zum Vergleich habe ich ein 50 Rappen-Stück dazugelegt, dass 19,1 mm Durchmesser hat. Das 1 Euro-Cent Stück misst 16,2 mm im Durchmesser. Nach dem ersten Schuss (auf die mittlere der 5 Scheiben) habe ich das ZF um jeweils einen Klick in Höhe und nach links korrigiert, danach folgten 4 Schuss.

Fünf Schuss auf 100m auf eine Luftgewehr-Scheibe...

zweite Scheibe (siehe unten) zeigt die gleichen Treffer, mittels Hülse auf eine Scheibe transponiert! Die Rillen sind mittels Hülsenmund gemacht worden! Man beachte den Streukreis - alle 5 Treffer sehr gute 20 mm (gemessen von Lochmitte zu Lochmitte). Wenn man den ersten Treffer nicht mitmessen würde, so wäre der Streukreis lediglich 13 mm!

Für ein solches Kaliber ein hervorragender Wert! Präzision pur!




Weitere Resultate am 1. Mai 2004:

Nun habe ich weitere Präzisions-Tests mit dem neuen Gian-Marchet®-Geschoss unternommen. Dabei habe ich die Ladedaten insofern optimiert, dass ich die OAL und die Pulver-Ladung bezüglich Waffe verbessert habe. Hier sind zwei Scheiben:

erste Scheibe habe ich auf 100 Meter eingeschossen: fünf Schuss innerhalb 5 Minuten, ohne die Scheibe heranzuholen.
Fünf Schuss innerhalb 5 Minuten, ohne die Scheibe heranzuholen - Streukreis 19mm, jagdlich allemal brauchbar...

Der Streukreis (von Zentrum zu Zentrum) beträgt gemessene 19 mm! Man beachte - es sind 5 Treffer!. Das 20-Rappen-Stück misst im Durchmesser genau 21 mm!

Weitere Resultate am 15. Mai 2004:
Am 15. Mai habe ich nochmals eine 3er Serie geschossen. Der Streukreis hier beträgt sehr gute 13 mm. Hier ist die Scheibe dazu:

3 Schuss innerhalb von 13mm...

26. Juni 2004:
Diese Seite soll veranschaulichen, wie die selbstgeladenen Patronen mit den neuen Geschossen bezüglich Präzision arbeiten. Diese Scheibe wurde von Arthur Schlatter beschossen. Er führt jagdlich eine R93 im Kaliber 10,3x60R. Die Distanz betrug auch hier 100 Meter.

Zuerst ein Vergleich zwischen zwei verschiedenen Geschoss-Typen. Die zwei Treffer links oben sind mit der Original Blaser SM-Thun Teil-Mantel (TM) geschossen worden (V° 685 m/s). Unten rechts sieht man die gestanzten Löcher der Gian-Marchet®-Geschosse. Bei genauerem Betrachten dieser Löcher erkennt man die Züge!

"Der Rückschlag der Gian-Marchet®-Patronen gegenüber dem Rückschlag der Blaser SM-Thun Patronen ist identisch obwohl die Gian-Marchet®-Patronen eine wesentlich höhere Mündungsgeschwindigkeit (V° 765 m/s) aufweisen. Es ist mehr ein Schieben als ein Schlagen...", so Arthur Schlatter!

Die nachfolgende Scheibe soll den Unterschied zwischen den Patronen von RWS mit dem Kegel-Spitz-Geschossen und den Gian-Marchet®-Geschossen zeigen. Auch hier schoss Jäger Arthur Schlatter auf 100 Meter, ohne an der Zielfernrohreinstellung etwas zu ändern.

Auch hier sieht man den Unterschied der Löcher. Die KS-Geschosse von RWS stanzen ebenfalls schöne Löcher in die Scheibe (angeschrieben mit RWS KS) Und die zwei Treffer der Gian-Marchet®-Geschosse sind fast identisch mit den Treffern der oberen Scheibe.

Arthur Schlatter berichtet weiter: "Der Rückschlag der RWS-Patrone ist heftiger, obwohl diese Patronen gerademal 690 m/s erreichen. Es ist eine Wonne, mit Gian-Marchet®-Patronen zu schiessen. Die Präzision ist sehr gut..." Misst man die Streuung dieser 4 Treffer der Gian-Marchet® Geschosse, so entspricht dies einem Wert von 28 mm. Jagdlich allemal anwendbar!

Verantwortungsvoll - wirkungsvoll - bleifrei jagen: Gian-Marchet®-Geschosse.

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Konzept: Gian-Marchet
Datum letzte Äenderung: 31.08.2008 16:55:08